Herzlich  willkommen 


Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros Nordrhein-Westfalen

Die Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros Nordrhein-Westfalen (LaS NRW) vernetzt und unterstützt seit 2010 die Arbeit der Seniorenbüros in Nordrhein-Westfalen.


Als zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen und ihre Familien fördern Seniorenbüros das generationsübergreifende Miteinander und die selbstständige Lebensführung im Alter. Im intensiven Austausch mit älteren Menschen und regionalen Partnerinnen und Partnern entwickeln Seniorenbüros zielgruppengerechte Angebote, Projekte und Strukturen. 


Die LaS NRW vertritt die Belange ihrer Mitglieder - der Seniorenbüros - auf Landesebene und arbeitet dabei eng mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) und anderen Akteurinnen und Akteuren in NRW zusammen. Bereits über 135 Seniorenbüros in NRW sind Mitglied in der LaS.

Sie möchten Teil der LaS werden und unsere Leistungen nutzen? Stellen Sie noch heute einen Antrag zur Aufnahme! Die Mitgliedschaft in der LaS ist kostenlos.


Die Arbeit der LaS NRW wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Aktuelle Beiträge

6. März 2026
Eckdaten Datum: 24. März 2026, 11.00 bis 12.00 Uhr Input: Helmut Josch (SB Bad Sassendorf), Hans-Ulrich Zayc (SB Höxter), Jörg Marx (Sprecher der LaS NRW) Inhalt Die Förderung der ehrenamtlich geführten Seniorenbüros ist in diesem und in den nächsten Jahren ein wesentlicher Schwerpunkt der LaS NRW. Mit diesem LaS-Digital unter dem Titel „Ohne unser ehrenamtliches Engagement geht fast nichts – mit uns aber Vieles!“ möchten wir die ehrenamtlich tätigen Menschen einladen, die sich in ihren Kommunen und Kreisen für die Interessen und guten Lebensbedingungen älterer Menschen einsetzen. Wir wissen, dass es einige der Seniorenbüros vor Ort nicht leicht haben, ihre Angebote zu entwickeln. Dass es nicht selbstverständlich ist, gute Strukturen für eine gelingende Arbeit entwickeln zu können. Helmut Josch (ehrenamtlich geführtes Seniorenbüro Bad Sassendorf) Ulrich Zayc (ehrenamtlich geführtes Seniorenbüro Höxter) sowie Jörg Marx (LaS-Landessprecher und ehemaliger Sozialplaner der Stadt Mülheim an der Ruhr) laden zu diesem Austausch insbesondere die ehrenamtlich Tätigen ein. Aber auch diejenigen, die hauptamtlich in der kommunalen Seniorenarbeit tätig sind, in der viele Angebote und Unterstützungsleistungen oft nicht ohne die vielen bürgerschaftlich Engagierten umgesetzt werden könnten. Es soll ein erster Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit und für Ihre Arbeit vor Ort werden. Erfahren Sie in diesem LaS-Digital, was wir Ihnen an Unterstützung und Hilfen für Ihre Arbeit anbieten möchten. Was wir gemeinsam mit Ihnen entwickeln wollen. Bringen Sie sich gerne mit Ihren Fragen und Anregungen ein.
8. Dezember 2025
In der aktuellen Förderphase der LaS NRW (2025 und 2026) werden insgesamt vier Praxiswerkstätten durchgeführt, die sich intensiv mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen auseinandersetzen. Im Mittelpunkt der ersten Werkstatt " Wie kann bunte Senior*innenarbeit gelingen? Erfahrungen aus Beratung und Quartiersarbeit " standen insbesondere ältere Menschen mit Migrationsgeschichte sowie lesbische, schwule und trans Senior*innen – Personengruppen, die auch im 9. Altersbericht der Bundesregierung hervorgehoben werden. Die Veranstaltung verfolgte das Ziel, vorhandene Praxiserfahrungen sichtbar zu machen und gemeinsam neue Impulse für eine inklusive Arbeit mit Senior*innen zu erarbeiten. Aus den gewonnenen Impulsen und Ergebnissen der Praxiswerkstatt ist eine Arbeitshilfe zum Thema LSBTIQ+ entstanden. Die Arbeitshilfe „Wege zur Vielfalt in der Senior*innenarbeit“, bestehend aus Roadmap und Booklet, soll Fachkräfte, Ehrenamtliche und Einrichtungen dabei unterstützen, Angebote für ältere Menschen zukunftsfähig, bedarfsorientiert und vielfältig zu gestalten. Die Roadmap skizziert kompakt die zentralen Schritte hin zu einer vielfältigen Senior*innenarbeit mit besonderem Fokus auf LSBTIQ+ – von der Zielformulierung über die Analyse der bestehenden Strukturen bis zur Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung passender Angebote. Die Roadmap ist als Download verfügbar im DinA3 oder DinA4 Format - der Gedanke dabei ist, dass diese ausgedruckt und im Büro vor Ort aufgehangen werden kann, um die einzelnen Schritte immer vor Augen zu haben. Das dazugehörige Booklet ergänzt diese Übersicht durch weiterführende Erläuterungen sowie hilfreiche Links zu Initiativen, Beratungsstellen und Informationsquellen, die zu den jeweiligen Themen zusätzliche Unterstützung bieten. Die Arbeitshilfe können Sie hier herunterladen.
5. Dezember 2025
Einsamkeit ist eine stille, oft unsichtbare Herausforderung, die viele ältere Menschen betrifft. Viele Senior*innen erleben den Rückzug aus gesellschaftlichen Kontakten, sei es durch gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Mobilität oder persönliche Verluste. Umso wichtiger sind die Seniorenbüros, die mit ihren niedrigschwelligen Angeboten Orte der Begegnung schaffen, Teilhabe ermöglichen und Perspektiven gegen Isolation eröffnen. Sie leisten damit einen entscheidenden Beitrag, Einsamkeit früh zu erkennen und aktiv entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund fand Ende November die zweite Praxiswerkstatt der Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW statt. Nach dem gelungenen Auftakt zum Thema „Vielfalt “ kamen dieses Mal Aktuer:innen unter dem Motto "Einsamkeit begegnen - Erfahrungen und Ideen aus der Praxis der Seniorenbüros" zusammen. Mit ihrem Input über die Quartiersarbeit in Recklinghausen und die viele verschiedenen Projekte und Aktionen eröffnete Referentin Ilona Klaus (Ev. Fachstelle Seelsorge im Alter und Quartiersentwicklung, Recklinghausen) den Teilnehmenden neue Perspektiven und gab wertvolle Impulse für die praktische Arbeit. Anschließend nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Der lebendige Austausch machte deutlich, wie vielfältig und zugleich ähnlich die Herausforderungen vor Ort sind. In zwei Gruppen erfolgte eine Ideensammlung zu den Zugangswegen und Barrieren für ältere Menschen sowie zu Angeboten und Formaten. Die Ergebnisse der Praxiswerkstatt dienen als Anreiz für eine praxisorientierte Arbeitshilfe, die die Seniorenbüros auch langfristig in ihrer Arbeit unterstützen soll.